Startseite » Katalog » Vodka Wissen

Vodka

Der heutige Vodka wird häufig in einem hoch technischen Verfahren mehrfach gefiltert. Das Getränk wird meist mit Bürgern aus Russland assoziiert, was aber ein vollkommener Trugschluss ist, denn es gibt fast keinen Cocktail der ohne den alkoholhaltigen Vodka auskommt.

Dadurch, dass diese Sorte von Spirituosen fast geschmacksneutral ist, wird er häufig als Alkoholspender in Cocktails benutzt. Jedoch ist Glas pur und auf Eis ein Hochgenuss, wenn sie einen Vodka haben, der des Öfteren destilliert wurde. Auch hier gilt, je häufiger er destilliert wurde umso besser ist das Produkt im Endeffekt.

Leider haftet der Spirituose oft einem weiteren negativen Image an, nämlich das des billigen Schnapses der oft von weniger gut betuchten Endkonsumenten verzehrt wird. Die günstigen Preise für die Produkte können häufig nur aufgrund einer sehr großen Produktion erreicht werden und wenn sie mindestens ein mal weniger destilliert worden sind als die jeweiligen Prämienprodukte.

Wir beraten sie gern beim Kauf einer Spirituose die ihre Wünsche erfüllt. Am Ende entscheidet wie immer der Kunde, welchen Vodka er trinkt.

Herstellung von Vodka
Roggen wird traditionell am häufigsten zur Herstellung verwendet. Auch werden Melasse, Weizen oder Kartoffeln zur Herstellung herangezogen. Die Kartoffel wird zum Beispiel in Russland nur recht ungern verwendet. Nicht so weit verbreitet ist der Rohstoff Melasse (wird aus Zuckerrüben gewonnen). Außerdem werden für einen Vodka hochwertiges (Quell-)Wasser und Hefe benötigt.

Im weiteren Prozess werden das Wasser und die Rohstoffe miteinander vermischt und anschließend erhitzt. Die Stärke wandelt sich nach gewisser Zeit in Zucker um. Es entsteht ein leicht süsser Brei der als Würze verwendet wird. Damit die Gärung in Gang kommt, wird Hefe hinzugegeben. Es entsteht eine alkoholhaltige Maische. Diese ist das Ausgangsprodukt für die Destillation.

Die Maische (Ausgangsprodukt der Destillation) wird erhitzt, im Umwandlungsprozess entsteht aus der Stärke der Zucker. Hefe und Katalysatoren kommen als Zutat zur Gärung hinzu. Der Zucker wird in einem Prozess in Alkohol umgewandelt und es entsteht eine Würze mit 6% bis 8% vol.
Um Alkohol zu gewinnen, wird die Maische mehrfach bei 78,4 Grad destilliert. Der Alkohol fängt an zu sieden und das Wasser bleibt im Kessel zurück (Wasser siedet bei 100 Grad). Die Trennung erfolgt so automatisch. Ein reiner Alkohol entsteht.

Beim Vorgang der Filtration werden die im Vodka enthaltenen Aromastoffe mit Hilfe von Holzkohle, Eiweiss, Milch oder sogar Diamantenstaub entfernt. Im Endprodukt bleiben lediglich kleine Spuren zurück. Der Vorgang des Filterns beeinflusst die Qualität des Destillates entscheidend. Trotz dieser "Reinigung" bekommt man Vodkas von unterschiedlicher Qualität. Die Charakteristik der Destillate ist je nach Herkunftsland unterschiedlich. Russische Brände schmecken eher stärker als andere.

Gewürze und Früchte werden für die Herstellung von aromatisierte Vodkas hergenommen. Nach der Filtration wird das Destillat dem fertigen Vodka hinzugegeben. Sind alle Aromastoffe in den Vodka übergegangen, werden die Zusätze entfernt. Zurück bleibt ein geflavourter Vodka zum Beispiel für Cocktails.

Vodka in der Vergangenheit
Seit dem Mittelalter kannten Mönche ein Verfahren um aus Wein sogenannten Branntwein zu destillieren. Von italienischen Kaufleuten wurde dieser Brandwein nach Russland gebracht. Seit dem 16. Jahrhundert kennt man in Russland das Verfahren der Destillation. Anstelle von Trauben benutzte man Roggen zur Destillation. Roggen war zu dieser Zeit in fast unbegrenzter Menge verfügbar. Der erste Vodka war somit erfunden. Bis heute ist es unklar wer der Erste war, der Vodka je destillierte. Polen erhebt ebenfalls Anspruch auf den Titel "Vodka-Erfinder".

Zaren und Vodka

Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert durfte die Spirituose nur produziert werden, wenn der Zar seine Erlaubnis gegeben hatte. Die Qualität der Destillate sank. Zar Peter der Große gabe schliesslich die Produktion frei und erhob eine Steuer. Seine Nachfolgerin Katharina II. reformierte die Herstellung dieser Spirituose abermals. Das Privileg zur Herstellung ging an staatliche Brennereien und den Adel über. Die Qualität stieg ebenso wie der Profit. Die Spirituose wurde nun ein Exportartikel und ist bis heute in aller Welt beliebt.

Die staatlichen Brennereien verzeichneten Verluste. Schuld waren geschickte Manipulationen der adeligen Produzenten. Reihenweise gingen Betriebe in Konkurs. Infolgedessen importierte man minderwertigen Brandwein aus dem Ausland, in Russland entstanden vermehrt Schwarzbrennereien. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde versucht die vielen vielen illegalen Brennereien dicht zu machen.
Im Jahre 1890 ging die Produktion von der Spirituose durch eine Verordnung in ein Staatsmonopol über.

Vodka im Kommunismus
Die Produktion wurde nach der Machtübernahme der Kommunisten verboten. Viele Hersteller verliessen das Land, so auch Smirnoff und Gorbatschow. Heute sind diese beiden Namen weltweit führend in der Herstellung. Offiziell wurde das Verbot im Jahre 1936 aufgehoben und es durfte, wenn auch nur in begrenzter Menge, weiter Vodka produziert werden. In der Zeit des 2. Weltkrieges bekamen die Soldaten ganz offiziell eine Ration des "Wässerchens" pro Tag zugeteilt. Der Krieg war beendet und die Kommunistenversuchten erneut, die Spirituose zu verbieten...ohne Erfolg. Vodka wurde von dieser Zeit an sehr viel getrunken und avancierte zum Nationalgetränk. Erst der M. Gorbatschow ging gegen den fortschreitenden Missbrauch vor und liess kleine Brennereien schliessen die minderwertigen und gesundheitsschädlichen Fusel herstellten.

Vodka und das Ende der UdSSR im Jahre 1990
Im Jahre 1990 erhielt das Kapital Einzug in das Land des grossen Bären und die Sowjetunion brach zusammen. Investoren aus dem Ausland kauften einen Grossteil der Vodka-Brennereien auf. Die Produktionsanlagen waren qualitativ oft hochwertig und so warfen viele Betriebe von Anfang an hohe Gewinne ab. Neben den staatlichen Herstellern existieren heute grosse Konzerne in Russland. Man setzt vermehrt auf Premium- und Edelvodkas. Die Ansprüche, insbesondere die der "oberen Zehntausend", steigen ständig an. Kleinere Brennereien halten eine breite Angebotspalette bereit. Sorten für den Export in guter bis sehr guter Qualität werden ebenso hergestellt wie billiger Fusel für die lokalen Supermärkte. Auch haben geflavourte (mit natürlichen Aromastoffen versetzte Destillate) den Markt erobert. Sie sind aus der Cocktailwelt nicht mehr wegzudenken.

Vodka kaufen
Sie bei uns zu fairen Preisen ein

Vodka online kaufen
können Sie bei uns gerne

Vodka kaufen Sie von folgenden Herstellern: Cuba Vodka, Absolut Vodka, Finlandia, Smirnoff, Danzka Vodka, Koskenkorva Vodka etc.